hilflos


hilflos
aufgeschmissen (umgangssprachlich)

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hilf|los ['hɪlflo:s] <Adj.>:
a) sich selbst nicht helfen könnend, auf Hilfe angewiesen:
ein hilfloser Greis; sie lag hilflos auf der Straße.
Syn.: machtlos, ratlos.
b) sich aus Ungeschicklichkeit, Verwirrtheit o. Ä. nicht recht zu helfen wissend:
eine hilflose Geste; hilflos stammelte er ein paar Worte.
Syn.: unbeholfen, ungeschickt, verwirrt.

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hịlf|los 〈Adj.〉
1. ohne Hilfe
2. ratlos, schutzlos
● ein \hilfloser Blick; ein \hilfloses Geschöpf; er hat drei \hilflose Kinder, Waisen hinterlassen; sie sah ihn \hilflos an; ganz \hilflos dastehen; er lag \hilflos mit gebrochenem Bein im Wald; \hilflos und verlassen sein; sie zuckte \hilflos die Achseln

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hịlf|los <Adj.> [mhd., ahd. helf(e)lōs]:
a) sich selbst nicht helfen könnend, auf Hilfe angewiesen [ohne sie zu erhalten]:
ein -er Greis;
h. und verlassen sein;
h. (ratlos, unschlüssig) mit den Achseln zucken;
b) außerstande, (in einer schwierigen Lage) jmdm. zu helfen; nichts unternehmen könnend:
sie musste h. zusehen, wie die zwei Jugendlichen auf den alten Mann einprügelten;
c) unbeholfen, ungeschickt:
ein -er Blick;
eine -e Geste;
h. ein paar Worte stammeln.

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hịlf|los <Adj.> [mhd., ahd. helf(e)lōs]: a) auf Hilfe angewiesen [ohne sie zu erhalten]: ein -er Greis; Der Polizist spricht in sein Funkgerät ..., dass eine -e Person in der ehemaligen Villa ... angetroffen wurde (Degener, Heimsuchung 57); Er musste h. (ohne etwas unternehmen zu können) zusehen, wie Betrüger seinen Betrieb verkauften (Spiegel 36, 1979, 178); h. und verlassen sein; h. (ratlos, unschlüssig) mit den Achseln zucken; b) unbeholfen, ungeschickt: Frau Sellmann und Katharina. Es hätte ihrer -en Redensarten nicht bedurft, um Sophie zu beweisen, dass sie Bescheid wussten (Bieler, Mädchenkrieg 309); ein -er Blick; eine -e Geste; h. ein paar Worte stammeln.

Universal-Lexikon. 2012.

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